Doña Coca - Sozialprojekt in Mendoza - Argentinien
Das Projekt ist in der Stadt Mendoza in Argentinien beheimatet. In der Umgebung gibt es viele soziale Brennpunkte. Familien von illegalen Einwanderern und Familien aus Mendoza selbst haben in den letzten Jahren durch die aktuelle neoliberale Politik viele Möglichkeiten des Lebensunterhalts verloren. Kinder und Jugendliche wurden in der Stadt zu Bettlern oder begehen Verbrechen, um zu Überleben. Viele von ihnen wurden zu Straftätern und bekamen Jugendarrest in verschiedenen Orten im ganzen Bundesstaat.
Die Jugendlichen bekommen durch Regierungsstellen ausschließlich Hilfe in diesen Zentren, wenn es zu spät ist. Frau Doña Coca, die vor 40 Jahren aus Bolivien eingewandert ist, hat zusammen mit einer Gruppe von Nachbarn für diese Kinder professionelle Hilfe organisiert. Sie hat damit das Leben dieser Kinder in der Umgebung von Mendoza erhalten. So schuf sie eine Gemeinschaftsküche, wo mit gegenseitiger Hilfe regelmäßig bis zu 60 Kinder Essen bekommen. Zusammen mit Doña Coca leben in einem sehr kleinen Haus noch 16 Mädchen und in einem Häuschen am Rande der Stadt 15 Jungen. Es gibt Tiere und einen kleinen Gemüsegarten. Heute steckt das Projekt in Schwierigkeiten, weil der Staat die Miete für das Haus nicht mehr bezahlen will.
Doña Coca erreicht mit Ihrem Projekt, dass hoffnungslose Kinder wieder einen Beruf, ein Handwerk oder eine Arbeit finden. Die Mädchen arbeiten im Haus und im Blumengarten. Mit Textilspenden schaffen sie Decken, Tischdecken, Servietten, und alle Arten von Stoffen. Reisegruppen von Latina Real Tours Argentina essen regelmäßig bei Doña Coca. Die Speisen werden hergerichtet und dargereicht von den Mädchen von Doña Coca. Das Projekt wird von Studenten der Universität in Mendoza unterstützt und durch Spenden finanziert.

Workshop für Mädchen im Speisesaal für unsere Reisegruppen
Doña Coca und ihre Kinder des Lebens

Die Suppenküche für Kinder im Bezirk